Am Dienstag und Mittwoch besuchten wieder alle 6. Klassen die Umwelt- und Vogelstation Regenstauf. Dort erwarteten die Schülerinnen und Schüler gleich zwei spannende Programmpunkte.
Im ersten Teil stand die Lebensgemeinschaft des Regens im Mittelpunkt. Mit Keschern gingen die Kinder bei idealem Wetter selbst in den Fluss und fingen verschiedene Wasserlebewesen wie Muscheln, Schnecken sowie die Larven unterschiedlicher Insekten. Anschließend wurden die Tiere unter dem Binokular genau untersucht, bestimmt und danach selbstverständlich wieder in ihren Lebensraum zurückgesetzt.
Im zweiten Teil erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Ursachen die Bedrohung unserer heimischen Vogelwelt hat, weshalb viele verletzte oder geschwächte Vögel in der Auffangstation landen und wie jeder Einzelne zum Vogelschutz beitragen kann. Aufgrund der extrem hohen Temperaturen der vergangenen Wochen wurden besonders viele Jungvögel in die Vogelstation gebracht, sodass zeitweise sogar ein Aufnahmestopp erforderlich war.
Zum Abschluss erhielten die Klassen eine Führung durch die Vogelstation, in der jedes Jahr über tausend verletzte Vögel gepflegt und nach ihrer Genesung wieder ausgewildert werden. Auch ausgesetzte, in Deutschland nicht heimische oder fehlgeprägte Tiere werden dort versorgt und wenn möglich an geeignete Wildparks oder Zoos vermittelt. Durch kleine Sichtlöcher in den Wänden der Gehege konnten die Kinder verschiedene Falken, Greifvögel und andere Vogelarten beobachten. Beeindruckend war auch ein Eisvogel, der nach einem Zusammenstoß mit der Glasscheibe einer Bushaltestelle in Irl derzeit in der Vogelstation gepflegt wird.
Wir bedanken uns herzlich bei der Umwelt- und Vogelstation Regenstauf für das abwechslungsreiche und lehrreiche Programm!
Magdalena Drenkard
Fachschaft Biologie










