Albrecht-Altdorfer-Gymnasium

Sprachliches und Humanistisches Gymnasium

Naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium

Werteerziehung

Werte machen stark! Wir stärken den respektvollen Umgang miteinander u.a. durch:

  • Medienworkshop „Fit für die Medienreise“ zur sicheren Nutzung von Smartphones (Jgst. 5)
  • „Alltagskompetenzwoche“ mit Modulen u.a. zu Ernährung, Konsumverhalten/Konsumkritik, Fake News / Hate Speech; Erlebnispädagogik (Jgst. 6)
  • Projekt an der OTH zur kritischen Medienkompetenz (Jgst. 7)
  • Medienworkshop zu sozialen Netzwerken (Influencer, Fake News, Cybermobbing) (Jgst. 7)
  • Teambuilding durch erlebnispädagogischen Workshop (Jgst. 8)
  • „Jüdischer Tag“ (Jgst. 9)
  • Planspiel „Hunger“ zur Demokratiebildung (Jgst. 10)
  • Fahrt nach Taizé oder Sozialpraktikum (Jgst. 10)
  • Atempause für die Q13: Pilgertage in Volkenroda (Jgst. 13)
  • Jahrgangsübergreifende AGs und Aktionen, z.B. Ökumenische Gottesdienste, Gemeinschaftsfeiern, Spirituelle Begleitung durch Schulseelsorger, Pflege der Kontakte zu den Partnerschulen in Simbabwe und Harare (z.B. beim „Simbalauf“), Schweigeminute für den Frieden in der 2. Pause (täglich seit Kriegsbeginn in der Ukraine), Zeitzeugenbesuche zur Demokratiebildung, Kleidertauschbörse, Mobilitätswoche, Verkauf fairer Produkte innerhalb der Schule (Schokolade, usw.), AK Umwelt, AG Schulgarten, Frühjahrsputz vor den Osterferien, Durchführung der Juniorwahlen…

Unsere Werte: Medienkompetenz

In den Medienworkshops in der 5., 6. und 7. Jahrgangsstufe wird schrittweise Medienkompetenz eingeübt. Bereits in der 5. Jahrgangsstufe durch den Workshop „Fit für die Medienreise“ mit Jörg Kabierske, dem Initiator von klicksalat.de, wird dabei die sinnvolle und sichere Nutzung digitaler Medien aufgegriffen: Hier lernen die Schülerinnen und Schüler den verantwortungsvollen Umgang mit Handy und Smartphone, um sich selbstbestimmt und reflektiert in der digitalen Welt zu bewegen.

In der 6. Jahrgangsstufe erweitern wir dieses Fundament im Rahmen der „Alltagskompetenzwoche“. Neben Themen wie Ernährung und Konsumverhalten – inklusive einer kritischen Auseinandersetzung mit Konsumkritik – stehen auch gesellschaftlich relevante Herausforderungen wie Fake News und Hate Speech im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Programm durch erlebnispädagogische Elemente wie Floßbau und einen Sporttag, die den Gemeinschaftsgeist stärken und praktische Fähigkeiten fördern.

Für die 7. Jahrgangsstufe bietet ein Medienworkshop zu sozialen Netzwerken die Möglichkeit, sich intensiv mit den Chancen und Risiken von Plattformen wie Instagram oder TikTok auseinanderzusetzen – etwa durch die Auseinandersetzung mit Influencern, Fake News oder Formen digitaler Gewalt. Kommunikation zwischen Jugendlichen findet nicht nur „offline“ statt. Jörg Kabierske zeigt den Jugendlichen einen Weg, die Möglichkeiten des Internets und der SmartPhones zu nutzen und gleichzeitig sich selbst und andere vor Gefahren zu schützen.

Zudem vertiefen wir die Medienkompetenz unter Leitung von Herrn Mandl in einem Projekt mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH). Hier werden komplexe Themen wie rechtliche Grundlagen im Internet, Falschnachrichten, Algorithmen, Desinformation, Cybermobbing, Cybersecurity und Mental Health behandelt.

Unsere Werte: Gemeinschaft, Selbstwert und Spiritualität

Foto: H. Stadlbauer

In der 8. Jahrgangsstufe finden sich die Schülerinnen und Schüler zu neuen Klassen und Gruppen zusammen, feststehende Gruppen formieren sich in der Pubertät neu. Um diesen Prozess positiv zu begleiten und zu prägen, führen wir mit den Schülerinnen und Schülern einen erlebnispädagogischen Wandertag zum Schuljahresbeginn durch, der die Kommunikation im Team und Erarbeitung gemeinsamer Problemlösungen fördert.

In der 10. Jahrgangsstufe können die Schülerinnen und Schüler zwischen der Fahrt nach Taizé und dem Sozialpraktikum wählen: Die einwöchige Fahrt nach Taizé richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die offen sind für spirituelle und neue Erfahrungen, für Begegnung mit Jugendlichen aus aller Welt, für Gebet und Gesang und welche einmal zur Ruhe kommen wollen. Der Tagesablauf in der Gemeinschaft von Taizé (ökumenische Bruderschaft in Burgund in Frankreich, die für Versöhnung und Frieden eintritt; gegründet von Frère Roger Schutz) ist geprägt von Einfachheit, Gebet in der Gemeinschaft in der großen Versöhnungskirche (v.a. meditative Gesänge), Essen, kurzen Arbeitsdiensten und vor allem viel Zeit für den Austausch mit anderen Jugendlichen und zum Nachdenken über sich selbst. Das Sozialpraktikum (5 Tage, ca. 6 Stunden täglich) bietet den Schülern und Schülerinnen die Möglichkeit, aktiv tätig zu werden in sozialen Einrichtungen, wie z.B. Seniorenheimen, Kinderheimen, integrativen Schulen/Kindergärten, dem Strohhalm in Regensburg oder Einrichtungen für Menschen mit psychischen Erkrankungen, körperlichen oder geistigen Behinderungen. In der Regel suchen sich die Schülerinnen und Schüler ihre Praktikumsplätze selbst und gewinnen so erste Einblicke in die Arbeitswelt sozialer Berufe. Die Jugendlichen sollen sensibilisiert werden und sich engagieren für Menschen, die allzu oft an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden. Vorurteile und Berührungsängste können durch diese ersten Kontakte überwunden werden, indem die Jugendlichen sinnvoll gestaltete Zeit mit den ihnen anvertrauten Menschen verbringen.

In der Q 13 erwartet die Schülerinnen und Schüler das Angebot einer Atempause: Die Pilgertage in Volkenroda. Die Fahrt nach Volkenroda für Tage der Orientierung wird von der Fachschaft Religion bzw. Ethik und dem Schülerinnen- und Schülerreferat des Bischöflichen Jugendamtes Regensburg organisiert und durchgeführt. Selbstverständlich wollen wir niemanden „missionieren“, es geht uns vielmehr um einen diakonischen Ansatz: Am Beginn ihres letzten Schuljahrs soll jungen Menschen die Möglichkeit gegeben werde, über ihren (bisherigen) Lebensweg nachzudenken und ihre Zukunftshoffnungen in Blick zu nehmen. Dafür bietet sich die spirituelle Erfahrung des Pilgerns an. Der Pilgerweg in der Umgebung von Volkenroda wird von Religionslehrern des AAG mit Impulsen zum Wahrnehmen und Meditieren gestaltet. Am Ende des Tages sind die Pilger im Christus-Pavillon eingeladen, ihre Weg-Erfahrungen auf meditative Weise auszutauschen. Der Pilgertag bereitet die Grundlage für den Orientierungstag. Die Schüler können sich zwischen verschiedenen erlebnispädagogischen und auch spirituellen Angeboten entscheiden. Die Erfahrungen von Pilger- und Orientierungstag münden ein in eine ökumenische Segnungsfeier. Zur Erinnerung bekommen die Teilnehmer ein Pilgersymbol zur Erinnerung an die spirituelle Weisheit: „Wohin Du auch gehst, geh mit ganzem Herzen.“ (Lao-tse)

In allen Jahrgangsstufen fördern die ökumenischen Gottesdienste, Gemeinschaftsfeiern und Angebote zur spirituellen Begleitung durch Schulseelsorger die Gemeinschaftsbildung sowie die persönliche Suche nach Sinn.

Unsere Werte: Nachhaltigkeit, Demokratiebildung, weltweite Solidarität und interreligiöse Kompetenz

An unserer Schule sind Nachhaltigkeit, Demokratiebildung und fairer Handel gelebte Praxis. Durch Projekte wie den Besuch auf einem Bio-Bauernhof (Jgst. 5), die Alltagskompetenz-Woche (Jgst. 6) mit Modulen auch zu Ernährung und Konsumkritik sowie mit einem Planspiel zum Thema „Hunger“ (Jgst. 10) setzen wir uns für eine zukunftsfähige, gerechte und weltoffene Gesellschaft ein.

Nachhaltigkeit fördern wir besonders durch den Verkauf fairer Produkte, die AK Umwelt, den Schulgarten und Aktionen wie den Frühjahrsputz oder die Kleidertauschbörse. Demokratiebildung stärken wir auch mit der Juniorwahl, dem Planspiel „Hunger“, Anti-Extremismus-Vorträgen und der Schweigeminute für den Frieden, die seit Beginn des Ukraine-Krieges täglich in der großen Pause im kleinen Pausenhof stattfindet.

In der neunten Jahrgangsstufebegeben sich die Schülerinnen und Schüler dann im Rahmen eines „jüdischen Tages“ auf Spurensuche in Regensburg und erweitern ihre interreligiöse Kompetenz zum Beispiel beim Besuch der jüdischen Gemeinde.

Für das Thema Solidarität weltweit sensibilisieren wir in der Fairen Filmwoche sowie durch Partnerschaften mit Schulen in Simbabwe und Harare, für die beispielsweise beim „Simba-Lauf“ immer wieder Spenden gesammelt werden. So verbinden wir Werte mit Handeln – für eine Schule, die Verantwortung übernimmt.

Dr. Elisabeth Lorenz

Kontakt

Albrecht-Altdorfer-Gymnasium
Minoritenweg 33
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9. Oktober 2026
  • Personalausflug; Unterricht s1-s4; Kurzstunden