Der diesjährige Regionalwettbewerb Jugend forscht fand am 20. und 21. Februar 2025 an der Universität Regensburg statt. In gleich drei verschiedenen Kategorien waren die Jungforscherinnen und -forscher des AAG erfolgreich.


Annabell Rieger und Amelie Reiterer aus der 11c erhielten einen beeindruckenden zweiten Preis in Chemie. Sie entwickelten eine kostengünstige Methode, um Gewässer auf Mikroplastik zu untersuchen – ein wachsendes Umweltproblem. In ihrem Verfahren, einem so genannten Bioassay, werden auch Urzeitkrebse, so genannte Artemien, eingesetzt, um die Belastung sichtbar zu machen. Ein Bioassay ist ein Testverfahren, bei dem lebende Organismen eingesetzt werden, um die Wirkung von Substanzen wie Schadstoffen zu untersuchen. Ihre innovative Arbeit zeigt, wie kreative Lösungen zur Bewältigung aktueller Umweltprobleme beitragen können.
Julian Steinacker, Aaron Gröller und Quirin Preis aus der Q12 entwickelten den „Karlibot“, ein beeindruckendes Projekt, das mit dem 3. Preis in der Kategorie Technik ausgezeichnet wurde. Sie verwandelten ein kaputtes, ferngesteuertes Auto, das sie auf einer Straße in Leipzig gefunden hatten, in ein hochmodernes Fahrzeug. Der Karlibot kann über einen Browser gesteuert werden und lädt sich selbstständig mit Solarpanels auf, die sich zur Sonne ausrichten. Dieses Projekt zeigt, wie aus alten Materialien durch innovative Ingenieurtechnik etwas völlig Neues und Funktionales geschaffen werden kann.


Leiterplatten sind das Trägermaterial für elektronische Bauelemente. Sie ermöglichen die elektrische Verbindung zwischen Bauelementen wie Widerständen, Kondensatoren, Transistoren und anderen. Eine Methode zur Herstellung dieser Leiterplatten ist die Verwendung von lichtempfindlichen Materialien, um die gewünschten Verbindungen herzustellen. Jakub Zablocki, Schüler der Klasse 9d, hat gezeigt, dass man dafür statt teurer Geräte auch einen handelsüblichen LED-Beamer verwenden kann, was die Kosten erheblich senken könnte. Für diese innovative Idee erhielt er den 2. Preis in der Kategorie Technik Junior.
Wir gratulieren allen herzlich zum Erfolg und hoffen, dass der Wissensdurst sie auch weiter zu großartigen Forschungsergebnissen antreibt.
Die Betreuer
Patrick Brunner, Fabian Kellermeier, Anton Sparrer
Fachschaften Informatik, Chemie, Physik