Magnus Panten beim IJSO-Bundesfinale in Frankfurt/Main

Er war in der Gruppe der 39 Besten von ursprünglich mehr als 4 000 Teilnehmern.

Zusammen mit 38 jungen Naturwissenschaftlern aus ganz Deutschland war Magnus Panten, Klasse 9C, in der zweiten Schulwoche in der Jugendherberge Frankfurt zu Gast und durfte sich fünf Tage lang intensiv den Naturwissenschaften widmen. Die Jugendlichen nahmen am Finale des bundesweiten Auswahlwettbewerbs zur Internationalen Junior Science Olympiade (IJSO) teil. Im November des letzten Schuljahres starteten mehr als 4 000 Schüler:innen zur ersten Wettbewerbsrunde mit dem Thema „Oh Schreck, ein Fleck!“. Über zwei weitere Runden mit steigendem Anforderungsniveau qualifizierten sich die erfolgreichsten 39 Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland zum Bundesfinale. Magnus war als einer von neun bayerischen Schüler:innen und einziger Vertreter aus Regensburg mit von der Partie.

Er erreichte schließlich Rang 22. Zu diesem tollen Ergebnis gratuliert die gesamte Schulfamilie von Herzen.

 

Nach einem anspruchsvollen Klausurenprogramm mit Fragen rund um die Biologie, Chemie und Physik sowie einer Laboraufgabe, die im Team gemeistert werden musste, wurden die sechs Mitglieder des Nationalteams 2021 nominiert, welche Mitte Dezember gegen 350 Konkurrenten aus aller Welt antreten.

Eine ganz Woche waren die Nachwuchswissenschaftler in den Räumen der Jugendherberge Frankfurt schwer beschäftigt. Versuche zur Osmose, zur Kohlenstoffidioxid-Freisetzung sowie Messungen zur Wärmeleitung mussten akribisch protokolliert und ausgewertet werden. Teamarbeit und fächerübergreifendes Problemlösen stellten dabei wesentliches Element dar.

Darüber hinaus bot diese Woche des gemeinsamen Forschens für die Schüler:innen einiges mehr: Eine Fotorallye durch Frankfurt, Improvisationstheater und Exitgames sorgten für ein abwechslungsreiches Zusatzprogramm.
„Die fünf Tage in Frankfurt waren natürlich aufwendig und die Klausuren sehr anstrengend, aber meine Hauptmotivation bestand vor allem darin, Gleichgesinnte zu treffen, mit denen man die Leidenschaft für Naturwissenschaften teilen kann. Es hat sich auf alle Fälle gelohnt,“ resümiert Magnus die erlebnisreiche Woche. Sein Ergebnis kann sich auch sehen lassen: Von 39 Teilnehmern belegte er schließlich mit Rang 22 einen Platz im mittleren Feld.

Am Freitag fand die feierliche Abschlussveranstaltung statt, bei welchem die Preise an die jeweiligen Teilnehmer vergeben wurden.                                                                                                                                                      „Unter widrigen Umständen, teils während ihre Schulen geschlossen waren, haben sich unsere Teilnehmenden mit den Wettbewerbsaufgaben beschäftigt und sie mit Bravour gemeistert. Sie können stolz auf ihre Leistung sein,“ betont die Leiterin des Bundesfinales, Dr. Felicitas Niekiel, im Rahmen der Siegerehrung.

Diesem Lob können wir uns nur anschließen.