Schulwettbewerb Jugend Debattiert am 18.01.2019

Fotos: M. Erl

Wer setzt sich durch, Frischlinge oder Wiederholungstäter? – Schüler streiten um die Sache

Bereits zum vierten Mal hat das AAG den Schulwettbewerb „Jugend Debattiert“ ausgetragen und damit in einem harten aber fairen Wettstreit entschieden, welche Schüler/innen unsere Schule auf den kommenden Wettbewerbsebenen vertreten sollen.

Warum bürden sich Schüler mitten in der Schulaufgaben- und Klausurzeit und kurz vor dem Abitur noch zusätzliche Arbeit auf und stellen sich vor Publikum einem Wettstreit?

Zum einen ist die Debatte sicherlich ein Format, von dem die Schüler weit über den (Deutsch-) Unterricht hinaus profitieren können, denn sie müssen lernen Fakten zu sammeln, zu gewichten, zu beurteilen, sie müssen sich als faire Debattanten und Teamplayer erweisen und gleichzeitig in ihrem Auftreten so überzeugend sein, dass sie die Juroren für sich einnehmen. Zum anderen macht es Spaß sich mit den übrigen Teilnehmern zu messen.

Schon die Schüler der Sek I beeindrucken durch stichhaltige Definitionen und Argumente, überzeugende Rhetorik und Sicherheit in der Gesprächsführung. Schließlich konnte sich im Finale ein alter Hase, Christoph Rieger aus der 9+b, gegenüber seinen Mitstreitern durchsetzen. Er stellte überzeugend dar, warum ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen eingeführt werden sollte. Mit ihm zusammen wird Frischling Tom Gröninger aus der 9+c den Regionalwettbewerb bestreiten, der sich gegen David Hausladen (9a) und Ferdinand Schlagbauer (9+c) in einer spannenden Debatte durchsetzte.

Wie sehr Schüler im Laufe der Jahre an der Aufgabe wachsen können, haben die Teilnehmer der Sek II eindrucksvoll gezeigt. Es macht Spaß zu sehen, wie souverän sie mittlerweile eine Debatte bestreiten, die Argumente der Gegenseite bewerten und, mal genüsslich, mal angriffslustig zerlegen, oder der Debatte neue Impulse geben, wenn diese droht, sich im Kreise zu drehen. Manch eine Fernsehtalkshow könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden! Im Finale hat schließlich Leander Benninger die Jury davon überzeugt, dass keine Notwendigkeit besteht, das Einstellungsalter bei der Bundeswehr auf 18 Jahre heraufzusetzen, und sich damit gegen seinen Hauptrivalen aus den Vorjahren, Maximilian Gschwendner, durchgesetzt. Doch auch Jelena Schmitz aus der Q11 brillierte mit scharfem Sachverstand und rhetorischer Klarheit, sodass die Jury eine schwierige Entscheidung zu treffen hatte. Luca Meneikis ebenfalls Q11, war neben Jelena einer der Frischlinge, der einige der altgedienten Hasen in den Qualifikationsrunden hinter sich gelassen hat.

Wir danken unserem Jurorenteam für die tolle und verlässliche Arbeit und freuen uns über jeden neuen Teilnehmer im nächsten Jahr!

Unseren Q12lern, die zusammen mit uns den Wettbewerb groß gemacht und über mehrere Jahre mitgetragen haben, drücken wir die Daumen für das Abitur und wünschen euch alles Gute für die Zukunft! Wir werden euch vermissen!

Ruth Szabo und Stefanie Seeleitner