Fakten statt Fake

Bilder: R. Szabo

Die Schule soll auf das Leben vorbereiten, Schüler sollen den Umgang mit modernen Medien erlernen, Fakten von Fakenews unterscheiden können, sich selbst überzeugend präsentieren und teamfähig sein. Kann man all diese Anforderungen erfüllen und dabei auch noch Spaß haben?
Eindeutig ja, Jugend Debattiert bietet alles, was zeitgemäßes Lernen ausmacht und eröffnet den Jugendlichen über den Unterricht hinaus die Möglichkeit sich in Wettbewerben von Schulebene bis hin zum Bundeswettbewerb mit anderen Debattanten zu messen. Dass das Spaß macht, zeigen die vielen „Wiederholungstäter“ aus der Sek II, die schon zum zweiten und dritten Mal mit dabei sind und auch die erfreulich große Zahl an Juroren, die sich in diesem Jahr zu Schulung und Wettbewerb angemeldet haben.

Manch ein Lehrer wird froh gewesen sein, dass er nicht gegen seine Schüler im Schulwettbewerb von Jugend Debattiert antreten musste, denn was das Publikum zu sehen und hören bekam, war über weite Strecken auf einem Niveau, das auch uns Lehrern immer wieder anerkennendes Nicken entlockte! Stichhaltige Definitionen und Argumente, überzeugende rhetorische Fähigkeiten und Sicherheit in der Gesprächsführung bei den Debattanten stellten die Juroren vor die schwierige Aufgabe, je vier Kandidaten für die beiden Finalrunden und am Ende die Schulsieger zu küren, die das AAG am Regionalwettbewerb vertreten.
In einer spannenden Finalrunde zu dem Thema „Soll „fast food“ an Schulen verboten werden?“ setzte sich schließlich Clara Stahl aus der 9b vor Paula Rackerseder 9b, Marius Grepmair 9+d sowie Jule Schweitzer 9+c als Schulsiegerin der Altersgruppe 1 durch.
In der Altersgruppe 2 traten mit Leander Benninger, Markus Soller, Maximilian Gschwendner und Barbara Hüttenkofer gleich vier „alte Hasen“ im Duell gegeneinander an. Wie auch im letzten Jahr konnte Maximilian Gschwendner letztlich die Jury davon überzeugen, dass es Sinn macht „den Schülerausweis als Scheckkarte“ in den Schulen einzuführen und ihn als Schulsieger in den Regionalwettbewerb zu schicken.
Fazit: Wer mit Fakten überzeugen kann, hat die Nase vorn!
Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement und freuen uns über jeden neuen Teilnehmer im nächsten Jahr!

Ruth Szabo & Stefanie Seeleitner