Kunst

Griechische Vasenmalerei, Klasse 8a

Fotos: M. Erl

In diesem Projekt vertiefen wir die Kunst der griechischen Vasenmalerei. Hierbei betrachten wir zunächst ausgewählte Beispiele und sammeln allgemeine Kennzeichen, wie z.B. Gewänder mit eleganten Faltenwürfen oder dynamische Posen. Danach verwandeln wir uns mit Leintüchern in Charaktertypen der griechischen Erzählkunst – der Held, die schöne Helena, usw. – und machen hiervon Fotos, die wir im nächsten Schritt mit Tusche und Feder so überarbeiten, dass es dem rotfigurigen Stil entspricht. Unsere Entwürfe übertragen wir dann auf eine Tonplatte. Hierbei wechseln wir in den schwarzfiguren Stil. Hierzu tragen wir die Hauptmotive mit schwarzer Engobe als Silhouetten auf und legen die Binnenlinien mit einer Tonnadel frei. Abschließend ergänzen wir unsere Szenen noch mit Architekturelementen der griechischen Baukunst, wofür wir mit weißer Engobe arbeiten. Die gebrannten Werkstücke sind im Foyer des alten Haupteingangs ausgestellt und können dort noch bis Ende des Schuljahres besichtigt werden.

Autor: M. Erl

Fossilien, Klasse 6C

 


In dieser Unterrichtseinheit beschäftigen wir uns zunächst mit dem Skelett verschiedener Dinosaurier. Als Übung dazu erfinden wir ein möglichst glaubwürdiges Skelett, das wir auf Abbildungen von Dinosauriern aufbauen. Anschließend betrachten wir Fossilien des Archaeopteryx und untersuchen die gefaltete und gequetschte Körpersprache, die sich durch den langen Entstehungsprozess eines Fossils ergibt. Nach diesem Vorbild organisieren wir nun unsere Zeichnungen neu. Diese Zeichnungen bilden die Grundlage eines versenkten Reliefs, das wir mit Messern und kleinen Hölzchen in eine Tonplatte einarbeiten. Um das versenkte Relief bauen wir eine Verschalung auf, so dass wir es mit Gips ausgießen können. Und nachdem der Gips ausgehärtet ist, trennen wir den Abguss von dem Ton und reinigen (wie Archäologen) das positive Gipsrelief mit Zahnbürsten und feinen Borstenpinseln.

Fotos und Autor: M. Erl

 

Brakteaten – Schutzamulette der Germanen (Klasse 6C und 6D)

Bilder: M. Erl

Brakteaten sind Amulette aus Metall und waren besonders in der germanischen Kunst sehr verbreitet. Hier wurden ihnen magische Fähigkeiten zugesprochen, die sich schützend auf ihren Besitzer übertrugen: Übliche Schutzmotive waren Gottheiten, Tiere und Mischwesen – oft schmuckvoll verziert mit Schriftzeichen und Ornamenten.

Um zu eigenen Schutzamuletten zu finden, fragten wir uns zunächst, in welchen Situationen wir uns ein Schutzamulett wünschten und welches Symbol uns hierbei beschützen könnte. Anschließend zeichneten wir hierzu Entwürfe, in denen wir unsere individuellen Symbole mit Ornamenten und Schriftzeichen verzierten. Zum Schluss schnitten wir einen Stempel, um unsere Brakteaten in Ton prägen und mit glänzenden Farben glasieren zu können.

Autor: M. Erl

Büsten – Plastische Portraits

Bilder: M. Erl

Büsten sind plastische Darstellungen von Köpfen (einschließlich des oberen Teiles der Brust). Im Wahlkurs „Künstlerisches Gestalten“ entstanden Werkstücke zu dieser wichtigen Kunstform der Bildhauerei. Um uns den Anforderungen einer Büste anzunähern, portraitierten wir uns zunächst gegenseitig aus verschiedenen Perspektiven. Hiermit sollte ein Gefühl für Proportionen und Allansichtigkeit entstehen. Anschließend gingen wir in den Werkraum und bauten dort eine Büste aus Papier und Ton auf. Im ersten Schritt besprachen wir hierzu anatomische Aspekte des Schädels, um die Grobform eines Kopfes aufzubauen. Danach studierten wir die Plastizität der Gesichtselemente und übten Kniffe, womit sich Augen, Ohren, Nasen und Lippen gut herausarbeiten lassen.

Autor: M. Erl

Portraitgalerie im Musikbereich - Projekt im Wahlfach Kunst

Bilder: B. Lang

Wie in einer klassischen Gemäldegalerie haben wir Portraits von bedeutenden Komponisten und Musikern in „goldenen Rahmen“ und mit „Messingschild“ in Acryl auf der Wand verewigt. Verbindendes Element sind Notenlinien, die sich wie ein Zeitstrahl den Flur entlang zu den Musikräumen schlängeln und die Zeit vom Mittelalter bis zur Romantik dokumentieren. Was wir auch nicht wussten - erst seit der Renaissance ist die Darstellung von fünf Notenlinien gebräuchlich. Wir haben uns also nicht vermalt … Kompliment an die Künstlerinnen für die tolle Wandgestaltung!

Autorin: B. Lang

Kreative Interpretationen der Hausordnung

Bilder: Klasse 5

In dieser Unterrichtseinheit ließen wir uns von der Hausordnung zu kreativen Bildern inspirieren. Dazu entwickelten wir in Gruppenarbeit zunächst Szenarien, in denen die Regeln der Hausordnung beispielhaft deutlich werden. Auf dieser Grundlage zeichneten wir dann Vorzeichnungen, die wir anschließend mit bildräumlichen Mitteln überarbeiteten (Verkleinerung nach hinten und Überschneidung). Bei der farbigen Ausgestaltung des Entwurfs achteten wir darauf, die Farbwirkung zu steigern, indem wir den Komplementärkontrast berücksichtigen und verwandte Farben nuanciert abstufen.

Autor: M. Erl

Herbstblätter – Druckgrafische Kompositionen

Bilder: 8a

Herbstblätter sind kleine Skulpturen: Sie besitzen Spannung, wölben sich dreidimensional und ihre Adern zeichnen die Verformung dreidimensional nach. In zeichnerischen Studien spürten wir zunächst der skulpturalen Qualität von Herbstblättern aus unserem Pausenhof nach. Danach griffen wir unsere Zeichnungen auf, um sie mit der Technik der Kaltnadelradierung in grafische Kompositionen zu verwandeln. Hierbei achteten wir insbesondere darauf, durch Mittel der Komposition entweder einen Eindruck von Bewegung (ein Blatt fällt zu Boden) oder die Poesie eines unscheinbaren Stilllebens zum Ausdruck zu bringen.

Autor: M. Erl

Hochhausetagen

Ein Projekt der Klassen 10A, 10B, 9+C und 9+D.

DAS HOCHHAUS ist ein Webcomic von Katharina Greve. Die Künstlerin hat einen Wolkenkratzer illustriert, der Einblick in das Leben seiner Bewohner gewährt und dafür 2016 den Max und Moritz-Preis als bester deutschsprachiger Comic-Strip erhalten.

Im Kunstunterricht haben wir uns davon inspirieren lassen und eigene Etagen entworfen, die dann zu einem neuen Hochhaus aufeinandergestapelt wurden. Demian Jonas aus der Klasse 10B hat daraus eine Website programmiert. Damit kann man das Hochhaus von oben nach unten scrollen und in jede einzelne Etage schauen. Die Verwendung der Idee und des Layouts der Internetseite wurden mit Katharina Greve abgestimmt – die übrigens allen Architektinnen und Architekten des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums herzlich zum Richtfest gratuliert!

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Autor: M. Erl

Gemalter Steckbrief (Klasse 5A und 5B)

Ein gemalter Steckbrief ist eine schöne Möglichkeit, Aspekte der eigenen Persönlichkeit darzustellen und seine Mitschüler besser kennenzulernen. Zur Steigerung der bildnerischen Qualität wird der gezielte Einsatz bildräumlicher und malerischer Mittel thematisiert: Die Bildtiefe soll durch den Einsatz von Tiefenebenen und die Leuchtkraft der Farben durch den Komplementärkontrast gesteigert werden.

Autor: M. Erl

Transformer-Plakate (Klasse 6A)

Transformers sind technische Wesen, die sich als Fahrzeuge tarnen uns sich sehr gut bewegen können. In dieser Unterrichtseinheit erfinden wir zunächst einen Transformer aus Autoteilen, die wir aus Autokatalogen ausschneiden.  Danach erstellen wir für unseren Transformer ein großes Plakat mit einer Überschrift und Plakathintergrund. Berücksichtigt werden hierbei Aspekte einer plakativen Schriftgestaltung, Farbgebung und Komposition.

Autor: M. Erl

Im Land der Riesen

Stelle Dir vor, das Klassenzimmer befindet sich im Land der Riesen und alles ist viel größer als Du. Auf Grundlage des Fantasyfilms „BFG – Big Friendly Giant“ von Regisseur Steven Spielberg beschäftigen wir uns zunächst mit der Dramaturgie spannender Situationen, um dann zu eigenen Ideenskizzen im „Klassenzimmer der Riesen“ zu finden. Um die Größenverhältnisse überzeugend darzustellen, werden die Ideenskizzen im nächsten Schritt mit den Mitteln des Anschnittes überarbeitet. In der farbigen Ausgestaltung der Entwurfszeichnung wird der Einsatz stumpfer Farben sowie die Steigerung der Plastizität durch Seitenlicht besprochen. 

Autor: M. Erl

Eulen ins AAG tragen ...

Fotos: B. Lang

Unsere Schule wird immer bunter! Seit den Herbstferien bevölkert die Schullogo-Eule in diversen Ausführungen das hintere Treppenhaus. Die Schüler und Schülerinnen aus dem Wahlfach Kunst bei Frau Lang hatten die Aufgabe Eulen im Dialog mit der Architektur des Treppenhauses in einer beliebigen Technik an die Wand zu bringen. Einfach fantastisch, was dabei herausgekommen ist - Eulen rutschen das Geländer hinab, genießen die Wärme über der Heizung oder greifen nach dem Feuerlöscher. Ein Gang durchs Treppenhaus lohnt sich! 

Autorin: B. Lang

Kunstaktion am AAG


Fotos: B. Lang