Gruselige Ahnengalerie (Klasse 6A und 6C)

Im Kontext von Halloween haben wir uns von gruseligen Porträtabbildungen inspirieren lassen, die das unheimliche Personal von Gespensterschlössern repräsentieren und den Betrachter mit geheimnisvollen Blicken zu beobachten scheinen.
Zunächst zeichneten wir eine Reihe von Ideenskizzen, wobei es galt, einerseits auf Anschnitt und Haltung von Brustporträts zu achten und andererseits eine möglichst ausdrucksstarke Gruselfigur mit groteskem Ausdruck zu erfinden. Anschließend wählte jeder seinen überzeugendsten Ansatz aus und übertrug diesen, als lockere Vorzeichnung, auf ein DIN A3 Blatt, wobei hierbei nun darauf zu achten war, sich mit seiner Tischgruppe so abzustimmen, dass die Figuren aufeinander reagierten. Außerdem sollte um jede Figur ein alter Rahmen angelegt werden, der ebenfalls von Elementen des Gruselgenres verfremdet sein kann (wie z.B. amorphe, wurzelähnliche Formen oder figürliche Anspielungen).

 

Unsere Porträts malten wir anschließend in dicker, pastoser Malweise aus. Als Inspirationsgrundlage dienten uns hier Beispiele aus der Kunstgeschichte der Hell-Dunkel-Malerei. Hier studierten wir den kontrastreichen Umgang mit Licht und Schatten und experimentierten mit Techniken des Nass-in-Nass-Farbverlaufs. Danach machten wir uns an den Rahmen, den wir plastisch gestalteten. Dafür bauten wir zuerst eine grobe Form aus geknüllten Zeitungspapieren auf, die wir im nächsten Schritt mit Pappmaché überarbeiteten, um die Flächen zu definieren. Abschließend übermalten wir den Rahmen, wobei wir hier mit Techniken der Dekorationsmalerei experimentierten, um Oberflächenbeschaffenheiten wie Maserungen, auf- und abgebrochene Elemente oder schimmlige Überzüge überzeugend darzustellen.

M. Erl