Schüler des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums stellen Ihre Druckgraphiken in der Stadtbücherei am Haidplatz aus

Der Existenzialismus ist das zugrunde liegende Weltbild des Werkes „Nichts in Sicht” von Jens Rehn. Hierdurch wurde uns die Möglichkeit gegeben, eine Brücke zwischen Kunst und Literatur zu schlagen, die zusammen mit der Inspiration durch Alberto Giacomettis Skulpturen zu einer selbst gestalteten Bilderserie geführt hat. Hierbei verdeutlichen die feinen Linien durch die Technik der Ätzradierung die existenzielle Krise der zwei einsamen, hilflos in einem Schlauchboot treibenden Schicksalsgenossen, die ohne jegliche Hoffnung dem Tod ausgeliefert sind.

Die Wahl des Ausstellungsortes unterstützt den interdisziplinären Ansatz zwischen Kunst und Literatur. Hier hängen die Bilder im Treppenhaus vor dem großen Lesesaal und können noch bis Ende April betrachtet werden.

Kunst Additum des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums: Rowan Bali, Mirjam Schmalzl, Tharmendra Thanuchiya, Julia Walter