Experimente antworten

Bild: Pressestelle des Deutschen Museums

Unserer Schülerin Veronika Semmler aus der Klasse 8c holt den Superpreis beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“!

Dreimal pro Schuljahr können SchülerInnen der Jahrgangsstufen 5-8 (möglich auch bis 10) eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen bearbeiten. Die SchülerInnen können die Aufgabe dabei selbstständig zu Hause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen. Den Wettbewerb „Experimente antworten“ gibt es bereits seit dem Schuljahr 2003/2004. Es werden alljährlich drei Wettbewerbsrunden ausgerichtet, in welchen es jeweils kleine Preise zu gewinnen gibt. Aus der Gruppe der erfolgreichsten TeilnehmerInnen eines Wettbewerbsjahres werden zu Beginn des jeweils folgenden Schuljahres SchülerInnen ausgewählt, die mit der Verleihung des Superpreises in der Landeshauptstadt geehrt werden. Veronika erzielte in allen drei Runden hervorragende Ergebnisse und durfte am 12. Oktober an der Verleihung des Superpreises im Ehrensaal des Deutschen Museums teilnehmen.
Dort begrüßte Herr Dr. Klaus Freymann als stellvertretender Generaldirektor des Deutschen Museums alle Anwesenden herzlich und wagte einen Blick in die Zukunft: „Vielleicht tritt ja auch jemand von euch einmal in die Fußstapfen großer WissenschaftlerInnen und ihr findet euch selbst in diesem Ehrensaal wieder.“ Herr Ministerialrat Dr. Wolfgang Ellegast ermunterte die jungen WettbewerbsteilnehmerInnen: „Je früher man anfängt praktisch etwas zu tun umso besser, sei es experimentieren oder auch basteln oder musizieren.“ Man sei somit nicht mit dem Smartphone beschäftigt und das Zusammenspiel von Händen und Sinnen fördere nachweislich die Gehirnentwicklung.
Unsere Preisträgerin wurde von der Landeswettbewerbsleiterin Frau Studiendirektorin Linda Schmauß vorgestellt. Hierzu verwendete sie ausgewählte Ausschnitte aus ihrer Arbeit. Veronika verarbeitete Hefereste passend zur Weihnachtszeit zu einem Schneemann, notierte Probleme mit den Mikroorganismen in der Plastiktüte akribisch. Auch tolle Bilder gelangen ihr, nicht nur vom Sauerstoffnachweis in Limonade, sondern auch von schillernden Seifenhäuten! Unter Applaus des Publikums überreichte Kultusstaatssekretärin Carolina Trautner Veronika die Urkunde und den Superpreis. Es handelt sich, wie auch die letzten Jahre, um Laborgerätschaften, also Gefäße und Werkzeuge, die bei der Durchführung von chemischen Verfahren Verwendung finden und unserer Preisträgerin zukünftig das Experimentieren ein wenig erleichtern können. Im Anschluss an den Festakt war mit einem Imbiss für das leibliche Wohl gesorgt. Hier nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zum gegenseitigen Gedankenaustausch!
Wir gratulieren Veronika zu ihrer „super“ Leistung und wünschen ihr für die kommenden Experimentierrunden weiterhin viel Erfolg!

Autorin: Ute Süß- Staudinger